Generalversammlung 2017

Am 9. Dezember fand die Generalversammlung der freiwilligen Feuerwehr statt.

Erster Vorstand Matthias Kuhn berichtete über die Aktivitäten des Feuerwehrvereins. Das Jahr begann mit dem Jahrtag und der Winterwanderung. Am Faschingszug beteiligte sich die Feuerwehr mit einer Fußgruppe und einem Motivwagen. Anschließend war Ausklang im Feuerwehrhaus.

Mit dem Tag der offenen Türe und dem Straßenweinfest im August standen zwei größere Veranstaltungen auf dem Programm.

Im Ort beteiligte man sich unter anderem bei der Maibaumaufstellung, der Fronleichnamsprozession, am Maternusfest oder auch am Volkstrauertag.

Auch der monatlich stattfindende Seniorennachmittag, organisiert durch Hilmar Schneider ist ein fester Bestandteil des Vereinslebens.

Der Feuerwehrverein zählt aktuell 165 Mitglieder. Sie teilen sich auf in 72 Aktive, 67 Passive, 7 Jugendliche und 19 Fördernde Mitglieder.

Im Aktiven Bereich blickte 1. Kommandant Jürgen Clauß auf die Einsatzzahlen zurück. Im abgelaufenen Jahr wurde die Feuerwehr zu insgesamt 202 Einsätzen gerufen. Dabei kam es zu 35 Technische Hilfeleistungen und 12 Brandeinsätzen. Die First Responder wurden zu 155 Einsätzen gerufen.

Um den Ausbildungsstand hoch zu halten, gab es 32 Gruppenübungen und zwei Alarmübungen. Zahlreiche Aktive nahmen an Aus- und Fortbildungen auf Landkreisebene teil. Christian Amthor gab nach 21 Jahren den Posten als Atemschutzgerätewart ab. Nachfolger für diese Aufgabe ist Torsten Röbenack.

Jürgen Clauß dankte allen für die erbrachten Leistungen im abgelaufenen Jahr. Der Bürgermeisterin sowie der Gemeinde und der Vorstandschaft dankte er für die Zusammenarbeit. In der Jugendgruppe werden momentan acht Feuerwehranwärter in den feuer-wehrtechnischen Handgriffen ausgebildet. Die Jugendwarte Tobias Flügge und Daniel Schönitz hielten 21 Gruppenübungen ab. Außerdem gab es eine 24 Stunden Übung. Die Gruppe half bei der Absicherung des Stadtmarathons in Würzburg und bestand erfolgreich die Jugendleistungsprüfung und den Wissenstest. Im September kam die Befreundete Jugendfeuerwehr aus Weßling für ein Wochenende zu Besuch nach Güntersleben.

Bürgermeisterin Klara Schömig stellte fest, es ist schön und wichtig, dass es noch Menschen gibt, die sich freiwillig für andere einsetzten und ehrenamtlich Hilfe leisten. Ehrenamtliche Arbeit ist eine wichtige Säule der Gesellschaft.

Der Gemeinde ist bewusst, dass die Aufgaben und Anforderungen an die Feuerwehr immer größer werden. Daher ist man auch um eine zeitgemäße Ausstattung bemüht. Aber auch eine große Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung wichtig um auch mit den Gerätschaften fit für den Einsatz zu sein.

Den Jugendwarten wünschte sie viel Erfolg für Ihre Arbeit, da es auch wichtig ist den Nachwuchs für die Arbeit in der Feuerwehr zu begeistern.

Klara Schömig dankte allen für die erbrachten Leistungen und für das gute und offene Miteinander zwischen Feuerwehrführung und Gemeinde.

Kreisbrandmeister Norbert Groschup überbrachte die Grüße der Landkreis-führung und informierte über die Ausbildung auf Landkreisebene. Als Schwerpunkt soll ein Konzept für den Einsatz des Digitalfunks ausgebildet werden. Auch eine Heißausbildung und ein Fahrsicherheitstraining sind wieder geplant. Ende Dezember scheidet er aus dem Amt als Kreisbrandmeister aus.

Sein Nachfolger wird Markus Fleder aus Rimpar. Er überbrachte die besten Grüße der Patenwehr Rimpar und dankte für die gute Zusammenarbeit unter-einander. Die möchte er auch in seinem neuen Amt als Kreisbrandmeister fortsetzen. Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurden Michael Schacherl, Harald Lukas, Martin Stöcker, Peter Schömig, Patrick Mai, Jasmin Scheblein, Stefanie Pfeifer, Dominik Dusel und Johannes Busch.

Nachdem noch verschiedene Wortmeldungen besprochen waren, beendete Matthias Kuhn die Versammlung und der Abend klang bei gemütlichem Beisammensein aus.